Outfit Inspiration Neue Schnittmuster
18.09.2026

Wie plant man ein ganzes Outfit? Unsere Ideen für den Herbst x 4

Das Lybstes Team hat Bock auf Herbstoutfits! Deshalb haben wir uns der Herausforderung gestellt und Outifts geplant. Mittlerweile gibt es so viele Damenschnitte von Lybstes, dass man sich daraus eine komplette Lybstes-Garderobe nähen kann. Aber damit das Ganze Hand und Fuß hat, sollte man sich vorher ein paar Gedanken machen: Was brauche ich überhaupt? Welche Schnitte stehen mir? Welche Stoffe möchte ich verwenden? Und passen Stoffe, Farben und Schnitte am Ende auch wirklich zusammen?

Genau darum soll es bei Lybstes immer mehr gehen. Wir wollen dazu inspirieren, den eigenen Stil zu finden, sich auszuprobieren, herauszufinden, was einem steht und sich dann an die Nähmaschine zu setzen und Wohlfühloutfits zu nähen! Und wie cool ist es denn, dass wir alle vier - Ronja, Sina, Franziska und Hanna - komplett unterschiedliche Stile haben?

Wo fängt man überhaupt an?

Das schönste ist doch, wenn selbstgenähte Teile zu echten Lieblingsteilen werden. Wie schade wäre es, so viel Zeit und Mühe in ein ganzes Outfit zu stecken und es dann aber nie zu tragen? Deshalb hilft es, sich noch vor der Ideensammlung zu fragen ...

  • Wo werde ich die Outfits tragen? Im Büro, zu Hause, unterwegs?

  • Worauf habe ich im Herbst Lust: gemütlich, klar, verspielt, sportlich?

  • Welche Teile ziehe ich jetzt schon ständig an?

  • Was fehlt mir, damit ich Lieblingsstücke aus meinem Schrank öfter kombinieren kann?

Sammeln, sammeln, sammeln!

Ideen und Inspiration findet man wirklich überall: Bilder aus Zeitschriften, Screenshots von coolen Outfits auf Instagram, eine spezielle Farbkombi in einem Laden, schöne Stoffmuster, coole Schnitte von Klamotten in Onlineshops, Outfits von anderen Menschen und und und ... Wir haben uns erstmal etwas Zeit gegeben zum Sammeln und haben all unsere Ideen in einen Order auf dem Handy gepackt.

Allein schon durch das Zusammenpacken aller Ideen und Inspirationen wurde dann ganz schnell klar, was jede einzelne von uns gefällt, welcher Stil entstehen soll und mit welchen Schnitten wir das ganze umsetzen können. Denn ganz automatisch speichert man sich immer die ähnliches Sachen ab und Muster, Schnitte, Stoffe und Farben wiederholen sich.

Moodboards: Was gefällt mir überhaupt?

Wir lieben Moodboards! Sie sind perfekt, um alle gesammelten Ideen zusammenzubringen und ein Gefühl für den eigenen Stil und das Outfit zu bekommen, das entstehen soll.

Und das Schöne ist, dass es keine Regeln gibt! Da kann alles drauf, was dir gefällt und meistens entsteht ganz automatisch ein stimmiges Bild, was deinen Geschmack und deine Vorlieben abbildet. Du kannst es natürlich analog machen oder z.B. mit Canva (auch als kostenlose Version verfügbar).

So sieht das dann bei uns im Büro aus, wenn wir alle unsere Ideen an eine Wand pinnen! Ein Mix aus Zeitschriften-Seiten, Outfit-Bilder, Skizzen und mit KI erstellte Kombinationen, so dass man sie sich besser an sich selbst vorstellen kann.

Unsere Moodboards: Vier Frauen und vier komplett unterschiedliche Stile!

Wenn man so ein Projekt startet, haben die wenigsten ihren ganz persönlichen Stil schon komplett gefunden. Meistens ist genau das der Anfang der Stilfindung. Und so war es auch bei uns.
Wir hatten alle schon eine bestimmte Richtung im Kopf. Aber erst, als wir so richtig konkret wurden, haben wir gemerkt, dass unsere geplanten Herbstgarderoben tatsächlich Sinn machen und jede einen ganz eigenen Stil hat. Hier könnt ihr einmal sehen, wie unterschiedlichen unsere Moodboards und Outfitplanungen sind!

Franziska liebt Jeans und Naturtöne 🍂

Sina mag's lässig-schick mit einem Farbhighlight ⚡️

Trashiger Streetstyle für Ronja

Unser "Trendgirl" Hanna! Trendy in Naturtönen

Outfits richtig planen: Schnitte und Stoffe

Damit die gesammelten Ideen auch wirklich in Outfits umgesetzt werden und das Ganze einen roten Faden hat, ist eine Planung und Auflistung an Schnitten und Stoffen total hilfreich. Welche Schnitte und welche Stoffe nutze ich? Dabei kann helfen ...

  1. In Outfits statt Einzelteilen denken! Zu jedem Teil direkt überlegen: Womit würde ich das tragen? In welchen Schnitten fühle ich mich wohl? Und wie sehen Outfits aus, die ich damit trage?

  2. Mit einem Lieblingsteil anfangen. Ein Schnitt oder ein Stoff, auf den man richtig Lust hat, kann der Ausgangspunkt für ein Outfit sein. Oft hilft es, sich an einem Teil zu orientieren und damit dann weiterzuplanen. Sonst verliert man sich in tausend Ideen und Kombinationen.

  3. Vor dem Stoffkauf kurz den Kleiderschrank prüfen. Ein neues Teil muss nicht nur zu anderen selbst genähten Sachen passen, sondern im Idealfall ergänzt es deine Garderobe einfach!

  4. Wiederholungen machen ein stimmiges Bild! Egal ob dein Outfit kunterbunt ist und aus Mustermix besteht oder ob es eher ruhig ist und nur mit wenigen Farben arbeitet - Farben oder Muster zu wiederholen (in Accessoires, Schuhen, Musterelement) macht ein Outfit stimmig.

So kann eine konkrete Outfitplanung dann aussehen. So hat man den Überblick, welcher Stoff für welchen Schnitt genutzt wird. Man erkennt hier zum Beispiel sehr schön, dass die Outfits auch deswegen harmonisch wirken, weil irgendetwas immer wieder aufgegriffen wird. Das Leo-Muster von der Tasche in den Schuhen, die Farbe der Hose in kleinen Accessoires, wie einem Scrunchie oder die Streifen werden wiederholt.

... und jetzt du!

Wenn dir unsere Moodboards jetzt Lust auf ein eigenes Outfit gemacht haben - mega! Mach's einfach wie wir, sammle Ideen, mach Screenshots und eine Bestandsaufnahme deines Kleiderschranks und finde heraus, was dir gerade gefällt, welche Schnitte dir stehen und welches Outfit dein Wohlfühloutfit wird!

In den nächsten Blogposts zeigen wir dir dann nochmal im Detail unsere vier verschiedenen Outfits und Stile.

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