Sa

03

Dez

2016

Vanillekipferl, Nussecken, Hafercookies - ganz vegan!

Lybstes Weihnachtsbäckerei - ganz vegan! Nussecken, Vanillekipferl und Hafercookies backen

Es ist einige Zeit her, dass ich hier etwas Gebackenes gepostet habe... aber die Lybstes Schnitte halten mich einfach ziemlich auf Trab. Die letzten Kekse - an denen ich mich letzte Woche versucht habe - musste ich dann auch gleich verbrennen lassen... also zeige ich euch fürs Wochenende einfach ein paar Rezepte, die ich schon vor einiger Zeit ausprobiert habe und hier gepostet hatte. Drei leckere, super einfache Keksrezepte, die allesamt vegan sind! Vanillekipferl mit Kokosnuss, Nussecken und eine Lybstes Eigenkration: Hafercookies mit Datteln. Vielleicht versuche ich mich nächste Woche auch nochmal dran ohne sie verbrennen zu lassen... denn sie sind wirklich super lecker und so langsam kann die Weihnachtsbäckerei ja mal starten!

 

 

Lybstes Weihnachtsbäckerei - ganz vegan! Nussecken, Vanillekipferl und Hafercookies backen

Vanillekipferl mit Kokosnuss

Her mit der veganen Keksküche! Hier ist Rezept Nr. 1 für die Weihnachtsbäckerei: Vanillekipferl mit Kokosnuss, ohne Ei und richtig fluffig, frisch, mürbe und lecker. 

 

Vanillekipferlrezept reicht für 2 Bleche:

 

300 g Mehl (Typ 550)

100 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse

100 g geraspelte Kokosnuss

200 g Magarine

100 g Zucker

1 TL Sojamehl (als Ei-Ersatz)

1 Vanilleschote

1 Prise Salz

 

Alles in eine Schüssel geben und das Mark der Vanilleschote heraus kratzen und dazu geben. Den Teig zwei Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.

 

Der Teig reicht für ca. 2 Bleche, also erst dritteln, einen Teil auf dem Tisch ausrollen und den Rest wieder in den Kühlschrank legen. Für klassische Kipferl den Teig zu einer 2 cm dicken Rolle formen und  2 cm dicke Stücken abschneiden und zu Kipferl formen.

 

Ofen auf 160°C vorheizen, Blech mit Keksen auslegen und für 10 - 12 Minuten backen (Mitte).

 

Die Vanillekipferl mit Puderzucker und Kokosflocken besträuen, solange sie noch warm sind.

 Lybstes Weihnachtsbäckerei - ganz vegan! Nussecken, Vanillekipferl und Hafercookies backen

Es ist fast drei Jahre her, dass wir uns so richtig vegan ernährt haben. Mittlerweile sind wir "nur" noch vegetarisch. Aber einiges haben wir aus der veganen Zeit beibehalten und dazu gelernt. Ich finde das Ei-Ersatzpulver, bzw. einfaches Sojamehl, immer noch sehr praktisch. Eier sind oft nicht wegen des Geschmacks in den Rezepten enthalten, sondern wegen der Klebeeigenschaften. Ein Ei lässt sich wunderbar mit einem Löffel Sojamehl (mit 2 EL Wasser vermischt) ersetzen. Bei vielen Rezepten merkt man auch nicht, wenn die Butter durch Magarine ersetzt wurde. Und Schokolade gibt es auch immer in der Zartbitter-Variante (ohne Milchpulver). Also, Rezepte einmal umgemodelt und schon hat man wunderbare vegane Keksrezepte.

 

Ich bin wirklich kein Hardliner, denke aber, dass man so langsam anfangen sollte ein paar Sachen anders zu machen. Und sei es nur hier und da mal ein Ei, das man ersetzt...

Lybstes Weihnachtsbäckerei - ganz vegan! Nussecken, Vanillekipferl und Hafercookies backen

Veganes Hafercookie-Rezept

Eine Lybstes Eigenkreation - Zutaten reichen für ca. 3 Bleche:

 

150 g Roh-Rohrzucker

400 g Magarine

150 g Agavendicksaft

 

200 g Vollkorn-Weizenmehl

2 TL Backpulver

 

300 g Haferflocken

50 g gehackte Mandeln

50 g Kokosflocken

->wer keine Kokosnuss mag, nimmt hier 100 g Mandeln oder auch Haselnüsse)

 

50 g Datteln

50 g Feigen

50 g Cranberrys (oder auch Goji Beeren, herber Gegensatz zum vielen süß)

-> oder 150 g andere getrocknete Früchte

 

Zucker, Magarine und Agavendicksaft cremig rühren.

Mehl und Backpulver hinzu geben und weiter mixen.

Jetzt die Haferflocken, Kokos, Feigen, Datteln, Cranberrys und Mandeln dazu geben.

 

2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.


Dann mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf das Blech setzen. Mindestens 4 cm Abstand voneinder lassen.

Bei 180° C ca. 20-23 Minuten backen. Nicht zu hart werden lassen: wenn sie aus dem Ofen kommen, kann man sie mit dem Finger eindrücken. Erst abkühlen lassen, dann haben sie die richtige Härte.

 

Das Rezept, dass mich hierzu inspiriert hat ist nicht vegan und mit Rosinen...

Also könntet ihr auch genauso gut Butter nehmen (für den Geschmack ist Magarine aber nicht schlechter!) und die Feigen, Datteln und Cranberrys könnte man durch 150g Rosinen ersetzen. Oder aber ihr probiert was eigenes aus. Getrocknete Aprikosen, getrocknete Mangos oder kandierter Ingwer??? Wäre auch einen Versuch wert... und Eigenkreationen schmecken eh am besten!

 

 

Lybstes Weihnachtsbäckerei - ganz vegan! Nussecken, Vanillekipferl und Hafercookies backen

Vegane Nussecken

Lybstes Weihnachtsbäckerei - ganz vegan! Nussecken, Vanillekipferl und Hafercookies backen

Und hier das Nuss-Dreiecks Rezept, gleich in doppelter Menge! Denn es sollen ja alle was von haben... Tauschpartner, Familie, Freunde. Für 2 Bleche = 100-120 Nussecken:

 

Für den Boden macht ihr einen Mürbeteig aus:

600 g     Mehl

4 TL       Backpulver

300 g     Zucker

1 TL       Vanille (Pulver oder gemahlen)

2 EL       Sojamehl (als Ei-Ersatz)

300 g     Magarine

 

Alles in eine Schüssel geben und durchkneten und ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank damit.

Jetzt zum Belag:

 

400 g     Magarine

450 g     Roh-Rohrzucker

2 TL       Vanille (Pulver o. gemahlen)

400 g     gehackte Mandeln

400 g     gehackte Haselnüsse

10 EL     Aprikosen-Marmelade oder Muß (am besten wenig oder garnicht gesüßt)

400-500g Schokolade (bei 60% oder mehr Kakaoanteil ist sie meistens vegan - ohne Milchpulver)

 

Zuerst die Magarine in einem Topf zerlassen, dann Zucker und Vanille dazu und warten bis der Zucker sich aufgelöst hat (karamellisieren lassen). Mandeln und Haselnüsse dazu geben. Und erstmal zur Seite stellen und ein wenig abkühlen lassen.

Während dessen kann man den Teig schon mal auf zwei Backbleche verteilen. Es ist immer ein bisschen mühsam bei Mürbeteig, da... mürbe. Aber wenn das geschafft ist, jeweils 5 EL Aprokosenkonfitüre auf den Teig verteilen. Dann die Nussmischung auf den Blechen verteilen und sie für 27 Min. bei 180°C (Mitte) backen.

 

Wenn sie fertig und abgekühlt sind, kann die Schokolade im Wasserbad geschmolzen werden. Die Nussschicht in Dreiecke schneiden und dann ordentlich in die Schokosauce tauchen!

 

 

 

Lybstes Weihnachtsbäckerei - ganz vegan! Nussecken, Vanillekipferl und Hafercookies backen

Verpacken, verschicken, verschenken! Und nicht sagen, dass sie ohne Butter sind... es wird keiner schmecken!

 

 

Lybstes Weihnachtsbäckerei - ganz vegan! Nussecken, Vanillekipferl und Hafercookies backen

Ich wünsche euch ein gemütliches 2. Adventswochenende! Ich werde mich ein wenig an das Hoodie-Schnittmuster setzen für die Großen... damit es endlich ins Probenähen gehen kann! Ich wollte ja eigentlich schon gestartet haben, aber ich will einfach nicht fit werden. Der Husten hält sich wacker und Schnupfen und Kopfschmerzen gesellen sich auch ab und an gern dazu... arggghh. Und das obwohl unsere kleine Zuckerschnute dieses Wochenende ein superduper Großeltern-Wochenende hat und man so richtig was schaffen könnte. O.K. genug gejammert, aber es nervt wirklich so sehr nicht richtig arbeiten zu können, wenn man doch so eine Lust drauf hat!

 

Gebacken wird dann nächstes Woche, mit der Kleinen zusammen. Ich will unbedingt mal so ein cooles Lebkuchenhaus mit ihr machen, ich liebe diese bunt beklebten Häuser!

 

Wer startet dieses Wochenende die Weihnachtsbäckerei? Lust bekommen, es mal vegan zu probieren?

 

 

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Mi

03

Jun

2015

Erdnussbutter Cupcakes, ganz vegan und ziemlich lecker!

Erdnussbutter Cupcakes mit Marmelade, vegan, mit Erdnussbutter-Topping, Fotos by LYBSTES.

Werbung // Vor einiger Zeit habe ich mal diese süßen Erdnussbutter Cupcakes ausprobiert... sie sind aus dem Buch "Sweet Vegan" von Emily Mainquist und wurden dem Klassiker Erdnussbutter-Marmeladen-Sandwich nachempfunden. In der Mitte versteckt sich nämlich nochmal ein leckerer Klecks selbstgemachter Erdbeermarmelade!

 

Vorher noch etwas in eigener Sache: Es gibt nun eine Neuigkeit bei Lybstes. Auch ich werde nun meine Beiträge mit dem Hinweis "Werbung" versehen. Ich habe zwar bisher jede Kooperation öffentlich gemacht und euch gesagt das Produkt XY gesponsert wurde, aber so ist es mir noch sicherer. Denn laut dem für Blogs geltenden Telemediengesetz muss “kommerzielle Kommunikation” als solche gekennzeichnet sein. Umgekehrt verbietet das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb Unternehmen, redaktionelle Inhalte zu Zwecken der Verkaufsförderung “entgeltlich zu platzieren” beziehungsweise Werbung als Information zu tarnen. Und wer sich nicht dran hält, wird abgemahnt. Und das kann teuer werden. Da habe ich nicht so wirklich Lust drauf...

Ich habe kein Problem damit von Unternehmen Produkte anzunehmen um sie hier zu nennen. Wenn ihr wüsstet, was ich schon alles abgelehnt habe... nur wenn es wirklich passt, zeige ich es auch. Andersherum zeige ich viele Sachen und verlinke sie auch, ohne das diese gesponsert wurden. Also, Transparenz ist mir wichtig! Daher gibt es nun auch bei Lybstes. den Banner "Blogger Relations Kodex"!

 

Und jetzt weiter im Programm.

Erdnussbutter Cupcakes mit Marmelade, vegan, mit Erdnussbutter-Topping, Fotos by LYBSTES.

Das Rezept für 12 leckere, vegane Erdnussbutter Cupcakes die mit Marmelade bestrichen werden:


Teig

220 g vegane Margarine (in vielen ist Molkepulver drin, daher nicht vegan)

250 g Rohrohrzucker (das ist der hellere und schmeckt nicht ganz so intensiv, wie der dunkle)

400 g Mehl

4 TL Backpulver

4 TL Sojamehl (als Ei-Ersatz)


Erdnuss-Buttercreme

220 g vegane Margarine

130 g Erdnussbutter

420 g Puderzucker

1 EL Sojamilch (oder Reis-, Hafer- oder Kokosnussmilch)


Füllung

Erdbeermarmelade


Bei 180°C ca. 18-20 Minuten backen.



Teig: Margarine und Zucker mit dem Mixer bei mittlerer Geschwindigkeit cremig rühren (ca. 3 Minuten durchhalten).

Das Sojamehl (oder Ei-Ersatzpulver) mit 8 EL Wasser verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen. Nun alles abwechselnd in einer großen Schüssel vermengen. Mit den trockenen Zutaten anfangend. Alles zusammen mit dem Mixer verrühren. Den Teig in der Muffinform verteilen. Und im vorgeheizten Backofen 18-20 Min. backen.


Erdnussbutter-Creme: Zuerst die Margarine cremig rühren. Dann Erdnussbutter hinzufügen. Puderzucker und Sojamilch bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren, bis der Puderzucker untergearbeitet ist. Dann nochmal eine Minute Vollgas geben und die Mischung schön cremig-luftig werden lassen.


Finale: Muffins auskühlen lassen. In der Mitte aufschneiden und einen Klecks Marmelade in der Mitte verteilen und wieder zusammensetzen. Die Creme unbedingt erst auf die abgekühlten Muffins geben! Sonst wird's matschig... Am besten mit einem Spritzbeutel mit Tülle. Hier hilft es mir immer, die Creme vorher nochmal 1 Stunde im Kühlschrank zu kühlen.

Erdnussbutter Cupcakes mit Marmelade, vegan, mit Erdnussbutter-Topping, Fotos by LYBSTES.

Ich hatte zwei Varianten der Fotostrecke gemacht... bei dieser habe ich irgendwann gemerkt, dass mir das zu amerikanisch aussieht. Wobei ich die schwarze Etagere echt süß finde. Aber für einen einzelnen Muffin doch ein bisschen groß. Hier gehört ein kleiner, feiner Schokokuchen drauf. Das würde besser passen.

Erdnussbutter Cupcakes mit Marmelade, vegan, mit Erdnussbutter-Topping
Achtung, Kuchenklauer will Erdnussbutter Cupcakes mit Marmelade

Oh-ohh, da habe ich mal wieder zu lange gebraucht für's Dekorieren und der kleine Kuchenklauer hat den Braten... äh Cupcake, gerochen... schnell alles in Sicherheit bringen... "Es sind hoffentlich gute Fotos dabei...?!"

 

Die Etagere ist von Miss Etoile und wurde gesponsert von www.meincupcake.de

Die schwarz-weiß-gesteiften Pappförmchen habe ich mal bei Blueboxtree gekauft.

Das rosa Porzellanschälchen habe ich von love objects, hier in Lüneburg, als kleines Extra für meinen Lampenkauf geschenkt bekommen. Sehr süß.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Sweet Vegan" von Emily Mainquist und ist im Umschau-Verlag erschienen.

 

Viel Freude beim Nachbacken! Probiert es einfach mal aus, vegan zu backen. Es ist super, nicht immer auf Eier angewiesen zu sein!

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Di

03

Mär

2015

Super saftige Schokomuffins - vegan!

Lybstes. Schokomuffin vegan, super saftig mit Frischkäse

Meistens ist das ja immer so eine Sache mit Schokokuchen und Muffins... oft können mich die Rezepte nicht überzeugen, da sie doch zu wenig schokoladig oder zu trocken sind. Wenn schon Schokomuffin, dann so richtig mampfig. So, dass der Mund viel zu voll ist beim essen und man zwangsläufig komische Schmatzgeräusche von sich geben muss :) Und dann soll das Rezept auch am besten noch vegan sein.... puh... vielleicht ein bisschen viel verlangt...

 

... aber, man höre und staune: sowas gibt es! In meinem Buch "Sweet Vegan" vom Umschau Verlag wurde ich fündig. Er nennt sich "Black Bottom" und ist ein Schokomuffin mit Frischkäsefüllung. Was ich noch erstaunlicher fand, als die Tatsache, dass er saftig, schokoladig UND vegan ist, war die Entdeckung, dass er sich über eine Woche super frisch und saftig im Kühlschrank hält. Er wurde überhaupt nicht trocken. Und ich glaube, dadurch dass Eier, Milch und echter Frischkäse im Rezept fehlen, wurde er auch nicht ranzig oder schlecht. Im Buch steht, dass sie sich sogar 14 Tage im Kühlschrank halten oder 3 Monate eingefroren!


Für alle Nicht-Veganer: Einfach die Frischkäsecreme weglassen, dann braucht ihr nicht so "exotische" Zutaten wie veganen Frischkäse und Sojamehl und könnt die veganen Muffins trotzdem mal ausprobieren. Denn Mehl, Öl, Kakao, Zucker und Wasser hat jeder!

Lybstes. Schokomuffin vegan, super saftig mit Frischkäse

Ich habe den veganen Frischkäse "wie Frischkäse" genommen (gibt es u.a. bei budni), aber die Mischung sah nach dem hineinfüllen und backen leider nicht ganz so appetitlich aus. War aber trotzdem lecker! Trotzdem ein kleiner Tipp an dieser Stelle: lieber nur einen Teelöffel in den Schokoteig geben, nicht 2 Esslöffel. Das Rezept der Frischkäsecreme also eher einmal halbieren. Ich würde beim nächsten Mal aber gerne noch ein, zwei andere Füllungen ausprobieren wollen.

 

 

Sweet Vegan von Emily Mainquist

  • ca. 70 vegane Rezepte auf 144 Seiten
  • Verlag: Umschau Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (14. Februar 2013)
  • Preis: 16,95 €

 

Und hier ist das Rezept (mit freundlicher Erlaubnis des Umschau Verlags):



Schokomuffins: Black Bottoms

reicht für 14 Stück oder ein 12'er Blech und ein Minikuchen


Schokoladenteig:

200 g Mehl

170 g Rohrohrzucker

30 g Kakaopulver

80 ml Pflanzenöl

240 ml Wasser

Mark von 1/2 Vanilleschote (oder die "Dreh-Vanille")

1 TL Natron

1 EL Apfelessig

(Natron und Apfelessig habe ich wieder durch einen TL Backpulver ersetzt, da kein Natron mehr da war)


Frischkäsecreme:

225 g Frischkäse, vegan (Raumtemperatur)

60 g Rohrohrzucker

1/4 TL Salz

1 TL Ei-Ersatzpulver mit 2 EL Wasser angerührt

(ich nehme als Eiersatz immer Sojamehl)

180 g Schokodrops (vegan, z.B. zartbitter)


1. Der Schokoteig: Mehl, Rohrohrzucker, Natron, Kakaopulver vermengen und Wasser, Öl, Vanille und Essig dazu geben und einmal gut mixen. Teig in die Muffinförmchen füllen. Backofen auf 180 °C vorheizen.


2. Für die Frischkäsecreme den Frischkäse, Rohrohrzucker und Salz mit dem Mixer geschmeidig schlagen. Das angerührte Ei-Ersatzpulver dazu geben und bei mittlerer Geschwindigkeit nochmal 30 Sekunden rühren. Schokodrops kurz unterrühren. Dann je 2 EL (ich habe nur einen großen Teelöffel genommen) auf dem Schokoladenteig verteilen.


3. Die Muffins ca. 20 Minuten backen. Sie sollten vor dem Servieren richtig gut abkühlen. Wenn man sie nochmal kalt stellt wird auch die Frischkäsecreme schön fest.


Lybstes. Schokomuffin vegan, super saftig mit Frischkäse

Milla hat sich riesig gefreut, als nach ihrem Vormittagsschläfchen der ganze Tisch - an dem sie sich mittlerweile schon wunderbar hochziehen kann - voll mit kleinen Küchlein war. Ich war noch nicht fertig mit dem Fotografieren und sie natürlich mehr als interessiert am ganzen Geschehen :) So schnell konnte ich garnicht gucken, wie sie sich die Muffins geschnappt hat. Aber natürlich durfte sie mit ihren 7 Monaten noch nicht probieren... das wird noch früh genug kommen :)

 

Ich würde die kleinen Dinger auch gern mal mit einem Stück Marzipan oder einer Minzfüllung in der Mitte ausprobieren wollen. Was für eine Kombi könntet ihr euch vorstellen? Her mit euren Ideen! Ich glaube, das wird mein Allround-Lyblingsmuffin!

 

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Di

17

Feb

2015

Lemon-Curd-Torte... vegan! Der Frühling kann kommen

Lybstes.de: Lemon-Curd-Torte vegan

Ich konnte am Wochenende endlich mal das neue Backbuch von meinem Lybsten ausprobieren. Wir hatten Besuch, ich Lust auf veganen Kuchen und wir hatten seit Wochen noch einige Bio-Zitronen rumliegen, die endlich ihrer wahren Bestimmung folgen wollten... also, musste es eine Lemon-Curd-Torte werden... und was für eine!


Zum Nachbacken empfohlen: die ist wirklich supersaftig, lecker zitronig und mit dem abgewandelten Kokostopping der absolute Hammer. Und natürlich ohne Ei, Butter oder Milch. Und wieder würde es keiner schmecken!

Lybstes.de: Lemon-Curd-Torte vegan, ohne Ei und Butter

 

Und hier ist das Rezept! Ihr benötigt für eine

 

Lemon-Curd-Torte:

 

 

FÜR DIE ZITRONENCREME:

  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 große Orange
  • 100 g braunen Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 2 EL Pflanzenmilch, z.B. Kokosnussmilch, Hafermilch, ect.
  • 1 Msp. Bourbonvanillepulver

FÜR DEN BISKUIT:

  • 1 Bio-Zitrone
  • 200 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 200 g Weizenmehl (Type 550)
  • 200 g Puderzucker
  • 1 TL Bourbonvanillepulver
  • 1 Prise Salz
  • 120 ml neutrales Pflanzenöl
  • 1 Päck. Backpulver
  • 220 ml Sprudelwasser
  • 180 g Sojajoghurt

 

FÜR DIE CREME:

  • 100 g Kokonusssöl (fest)
  • 80 g Puderzucker
  • 1 EL Kokosnussmilch (oder andere Pflanzenmilch)

 

Schritt 1: Die Zitronencreme

Für die Zitronencreme die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen, die Schale abreiben. Zitrone und Orange auspressen und die Saftmischung mit Wasser auf 300 ml auffüllen. 200 ml davon zusammen mit dem Zucker aufkochen. Die übrige Saftmischung mit der Stärke glatt rühren und unter Rühren in die kochende Flüssigkeit geben. Alles 2 Min. köcheln, dabei ständig rühren. Den Topf vom Herd nehmen, abkühlen lassen und Pflanzenmilch sowie Vanille einrühren. Die Creme zugedeckt abkühlen lassen.Dann wird sie langsam fester.


Schritt 2: Der Biskuit

Den Backofen auf 180° vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier belegen. Für den Biskuit die Zitrone heiß abwaschen, trocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Zitronenschale und alle trockenen Teigzutaten vermischen, Öl, Essig, Sprudelwasser, Sojajoghurt und Zitronensaft zugeben und alles rasch verrühren. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und den Kuchen im Backofen (Mitte) 35-40 Min. backen, bis an einem hineingesteckten Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt.


Schritt 3: den Biskuit mit Creme bestreichen

Den Biskuit herausnehmen, auskühlen lassen und aus der Form lösen. Den Kuchen horizontal teilen. Einen der Böden mit der Zitronencreme bestreichen, den zweiten Boden auflegen.

 

Schritt 4: Finale

Für das Topping das Kokosöl mit dem Puderzucker und der Pflanzenmilch mischen und mit dem Mixer cremig rühren. Die Creme erst auf der Torte verstreichen, wenn diese abgekühlt ist. Zum Schluss eine halbe Zitrone in Ringe schneiden und die Torte damit verzieren.

 

Hinweis: Bei mir hat es leider nicht geklappt, die Zitronenschale abzureiben, da diese schon viel zu alt waren und nachgaben. Es wurde auch ohne die Zitronenraspel lecker zitronig!

 

 

Lybstes.de: Lemon-Curd-Torte vegan, soooo zitronig
La Veganista backt


Das Rezept stammt aus dem Backbuch "LA VEGANISTA BACKT". Vielen Dank an den GU Verlag, dass ich das Rezept auf meinem Blog veröffentlichen darf.


Infos zum Buch:

La Veganista backt von Nicole Just

Kuchen und mehr ganz ohne Tier
– Leckere Rezepte von süß bis herzhaft


"Backen ohne Eier, Milch und Co.: In über 90 Rezepten zeigt La Veganista Nicole Just, wie einfach es geht, vegan zu backen. Ob vegane Muffins, Lieblingskuchen oder vegane Cremetorten."


Buchpreis: 16,99 €

ISBN: 9783833840005
192 Seiten, Hardcover

Hier erhältlich



P.S.: Ich stelle das Buch hier vor, weil hier wirklich tolle Rezepte drin sind. Außerdem finde ich es wundervoll illustriert! Es ist keine Kooeperation mit dem Verlag.



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Do

20

Nov

2014

Supersaftige, vegane Kokosnuss-Küchlein von der Cupcake Queen

www.lybstes.de vegane Cupcakes mit Kokosnussfrosting

Ich glaube, saftiger geht's nicht... und mehr Kokosnussgeschmack hat keine Kokosnuss. Ich habe dieses Rezept zu den kleinen Kokosküchlein im Buch "Cupcake Queen" von Ana Laura Mühle Braga entdeckt und schwebe immer noch im süßen Kokosnusshimmel. Ich habe vorher noch nie mit Kokosnussöl gebacken, das gibt es u.a. von Alnatura (also auch bei Budni oder dm), ist fest und riecht unglaublich gut. Man kann es wunderbar auch für die Currypfanne zum Anbraten  oder sogar als Körpercreme nehmen! Oder eben für Cupcake-Frostings...

 

Das Buch von Ana Laura hat eine kleine, vegane Ecke und hier hab ich dieses tolle Rezept gefunden. Anstatt Butter nimmt sie Öl. Hab ich vorher noch nie gemacht, aber ich glaube, dass die Cupcakes dadurch so unglaublich saftig geworden sind.

 

Bei facebook gibt es ein Exemplar der Cupcake Queen zu gewinnen! Mehr dazu zum Schluss. Vorher gibt's erstmal das Rezept:

www.lybstes.de vegane Cupcakes mit Kokosnussfrosting

Ich habe mich so ziemlich ans Rezept gehalten... Allerdings fand ich beim Frosting die Menge an Puderzucker enorm. Es sollen eigentlich 360 Gramm sein, ich habe 250 Gramm genommen und fand es immer noch ein wenig zu heftig. Vielleicht erstmal mit 200 Gramm heran tasten und gucken, wie süß ihr es haben wollt.

 

Übrigens, unsere Kleine wird nächste Woche schon ganze 4 Monate alt! Ich stelle sie beim backen oft mit ihrem Korb in die Küche und sie liebt es mir beim mixen und rumrödeln zuzugucken... ehe ich mich versehe, kann sie wahrscheinlich schon den Mixer halten. Ich kann's kaum erwarten, bis sie mir beim backen helfen wird... das wird eine Sauerei! Ick freu mir!

 

Aber jetzt zum Rezept... ihr braucht:

 

Cupcakes:

Ihr müsst die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und gut verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Eigentlich soll man bei Cupcakes ja immer die trockenen und die nassen Zutaten getrennt voneinander mischen und erst danach vermengen. Wahrscheinlich werden sie dann noch fluffiger... aber ich muss zugeben, dass es bei mir nun meistens schnell gehen muss. Denn so sehr die Kleene es auch mag mir beim Backen zuzugucken, ist ihre Geduld nicht endlos. Da spare ich mir dann doch manchmal den ein oder anderen Schritt...


Frosting:

Für das Frosting müsst ihr zuerst das Kokosnussöl schlagen bis es weich wird, dann den Puderzucker, Vanilleextrakt und die Kokosnussmilch hinzugeben und verrühren bis es weich wird.


Backen:

Den Teig zu drei Viertel in die Förmchen füllen (reicht für ca. 12 Stück).

Bei 175 Grad für 20 Minuten in den Backofen. Bei mir waren sie leider nach 20 Minuten noch sehr weich. Ich habe sie einfach nochmal für weitere 20 Minuten bei 175 Grad gebacken, das war perfekt. Macht immer die Stäbchenprobe, wenn ihr euch nicht sicher seid. Wenn noch Teig am Holzstab hängen bleibt, ist es noch nicht fertig gebacken.


Dekorieren:

Zum garnieren der Cupcakes sollte das Frosting am besten mit einem Spritzbeutel auf die Küchlein gebracht werden. Als Topping habe ich Kokosnusschips kurz in der Pfanne erhitzt und darüber gestreut.



www.lybstes.de vegane Cupcakes, Buchvorstellung

Cupcake Queen

von Ana Laura Mühle Braga


Verlag: Landwirtschaftsvlg Münster; Auflage: 1 (15. September 2014)

Gebundene Ausgabe: 96 Seiten

ISBN-10: 3784353371

Und es gibt mal wieder was zu gewinnen! Ihr könnt ein Exemplar des Backbuches abstauben! Verratet mir auf www.facebook.com/lybstes was euer lybstes Cupcake Rezept ist! Ihr habt bis Sonntag, den 23.11.14, 00:00 Uhr Zeit. Ich bin gespannt :)

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Sa

01

Nov

2014

Karotten-Apfel-Kuchen mit Frischkäse-Frosting VEGAN

Heute ist Welt-Vegan-Tag! Und da ich hier nun lange kein Rezept mehr vorgestellt habe (der letzte Backeintrag ist 10 Monate alt!), dachte ich mir, dass es nun spätestens jetzt mal an der Zeit ist, meine vegane Karotten-Apfel-Kuchenkreation zu zeigen. In der Schwangerschaft hatte ich aufgehört mich vegan zu ernähren und ab und an gibt es auch mal wieder Fleisch. Aber das vegane backen finde ich immer noch super. Also habe ich ein normales Karottenkuchenrezept "veganisiert". Butter durch Magarine ersetzt, Eier durch Sojamehl und Banane und für das Frischkäse-Frosting habe ich den "Wie Frischkäse" genommen, den es mittlerweile sogar im Budni oder dm gibt. Also, probiert es aus:

Die Zutaten für einen veganen Karotten-Kuchen:

150 g Möhren

1 kleiner Apfel (ca. 100 g)

1 reife Banane

170 g Magarine

200 g Zucker

250 g Mehl

50 g Speisestärke

1 EL Sojamehl

2 TL Backpulver, leicht gehäuft

1/2 TL Zimt

1 Prise Salz

 

Zutaten für das Frischkäse-Frosting:

150 g "Wie Frischkäse", Soja-Frischkäse

50 g Puderzucker

25 g Magarine

 

 

Apfel-Karotten-Kuchen zubereiten:

  1. Zuerst die Karotten und den Apfel raspeln.
  2. Dann Magarine, Zucker, Salz und Zimt 5 Minuten (durchhalten!) schaumig rühren.
  3. 1 EL Sojamehl mit 2 EL Wasser verrühren und zur Masse dazugeben.
  4. Die Banane in Stücken dazugeben und mit mixen.
  5. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und mit der Magarine-Zuckermasse verquirlen.
  6. Karotten-Apfel-Mix unterheben

 

Das ganze in eine Form füllen. Ich habe eine kleine eckige gewählt (die ist 21 x 18 cm und 5 cm hoch), eine kleine Runde oder eine Gugelhupfform würden auch funktionieren (wenn ihr andere Kuchenformen nehmt und euch mit der Zeit unsicher seid, macht einfach die Stäbchenprobe. Einen Holzstab nehmen, reinstecken und gucken, ob noch Teig dran kleben bleibt, dann ist er noch nicht fertig).

Form mit Magarine fetten und mit Mehl bestäuben. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 45-55 Minuten backen. Wahrscheinlich müsst ihr bei 30 Minuten Alufolie über den Kuchen machen, damit er nicht zu braun wird.

 

Das Frischkäse-Frosting zubereiten:

"Frischkäse", Puderzucker und Magarine 5 Minuten lang mit dem Mixer cremig-glatt rühren.

Frosting erst auf dem abgekühlten Kuchen verteilen! Und nochmal 30 Minuten kalt stellen.

Ich hätte nicht erwartet, dass das Frischkäse-Frosting so gut schmeckt. So garnicht nach Soja.

Bei der ersten veganen Variante hatte ich als Ei-Ersatz nur Sojamehl gewählt, 3 Esslöffel, was viel zu viel war und den ganzen Kuchen sehr schwer gemacht hat. Mit nur einem Esslöffel und dafür noch einer reifen Banane ist der Ei-Ersatz ausgewogener und die Banane macht den Kuchen nochmal extra saftig.

 

Da man das Frosting wirklich erst drauf machen sollte, wenn der Kuchen abgekühlt ist, würde ich dazu raten ihn einfach schon einen Tag vorher zu backen. Dann ist alles so richtig schön durchgezogen.


Verratet nicht, dass er vegan ist... es wird keiner schmecken! Ich finde die überraschten Gesichter immer zu gut :)

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Fr

06

Dez

2013

Nussecken, because I love Dreiecke!

Nussecke vegan - veggie Plätzchen

Nikolaus! Hätte ich dem Nikolaus heute helfen dürfen, hätt ich Mandarinen und Nussecken in die Stiefel gepackt!  Was war bei euch drin??? Keine Nussecken? Dann müsst ihr die hier ausprobieren, falls am Wochenende die Weihnachtsbäckerei los geht! Super lecker und man schmeckt nicht mal, dass sie vegan sind. Kein Unterschied! Ganz wirklich! Magarine anstatt Butter und 2 EL Sojamehl anstatt der zwei Eier, und schon gibt es Nussecken, die genauso gut... Wat sag ich... BESSER... schmecken als "Normale".

Die kleine, schwarze Etagere habe ich auf dem Handmade Markt gefunden. Sie ist von Melanie von 3 Punkt F aus Bardowick. Unbedingt mal vorbei schauen, hier gibt es total schöne Schüsseln, Schalen, Tassen und Etageren in allen Größen.

 

Nussecken vegan Plätzchen
vegane Nussecken backen

Und hier das Nuss-Dreiecks Rezept, gleich in doppelter Menge! Denn es sollen ja alle was von haben... Tauschpartner, Familie, Freunde. Für 2 Bleche = 100-120 Nussecken:

 

Für den Boden macht ihr einen Mürbeteig aus:

600 g     Mehl

4 TL       Backpulver

300 g     Zucker

1 TL       Vanille (Pulver oder gemahlen)

2 EL       Sojamehl (als Ei-Ersatz)

300 g     Magarine

 

Alles in eine Schüssel geben und durchkneten und ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank damit.

Jetzt zum Belag:

 

400 g     Magarine

450 g     Roh-Rohrzucker

2 TL       Vanille (Pulver o. gemahlen)

400 g     gehackte Mandeln

400 g     gehackte Haselnüsse

10 EL     Aprikosen-Marmelade (1 Glas, am besten ungesüßt)

400-500g Schokolade (bei 60% oder mehr Kakaoanteil ist sie meistens vegan - ohne Milchpulver)

 

Zuerst die Magarine in einem Topf zerlassen, dann Zucker und Vanille dazu und warten bis der Zucker sich aufgelöst hat (karamellisieren lassen). Mandeln und Haselnüsse dazu geben. Und erstmal zur Seite stellen und ein wenig abkühlen lassen.

Während dessen kann man den Teig schon mal auf zwei Backbleche verteilen. Es ist immer ein bisschen mühsam bei Mürbeteig, da... mürbe. Aber wenn das geschafft ist, jeweils 5 EL Aprokosenkonfitüre auf den Teig verteilen. Dann die Nussmischung auf den Blechen verteilen und sie für 27 Min. bei 180°C (Mitte) backen.

 

Wenn sie fertig und abgekühlt sind, kann die Schokolade im Wasserbad geschmolzen werden. Die Nussschicht in Dreiecke schneiden und dann ordentlich in die Schokosauce tauchen!

Verpacken, verschicken, verschenken! Und nicht sagen, dass sie ohne Butter sind... es wird keiner schmecken!

 

 

 

vegane Nussecken verschenken
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Di

26

Nov

2013

Sooo leckere, vegane Vanillekipferl mit Kokosnuss

vegane Plätzchen - Vanillekipferl

Es bleibt vegan in der Keksküche! Hier ist Rezept Nr. 2 für die Weihnachtsbäckerei: Vanillekipferl mit Kokosnuss, ohne Ei und richtig fluffig, frisch, mürbe und lecker. Ein weiteres "Post aus meiner Küche" Geschenk, das im Paket gelandet ist, zusammen u.a. mit den Hafer-Cookies (die ihr hier findet).

 

Vanillekipferl, reicht für 2 Bleche:

 

300 g Mehl (Typ 550)

100 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse

100 g geraspelte Kokosnuss

200 g Magarine

100 g Zucker

1 TL Sojamehl (als Ei-Ersatz)

1 Vanilleschote

1 Prise Salz

 

Alles in eine Schüssel geben und das Mark der Vanilleschote heraus kratzen und dazu geben. Den Teig zwei Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.

 

Der Teig reicht für ca. 2 Bleche, also erst dritteln, einen Teil auf dem Tisch ausrollen und den Rest wieder in den Kühlschrank legen. Für klassische Kipferl den Teig zu einer 2 cm dicken Rolle formen und  2 cm dicke Stücken abschneiden und zu Kipferl formen.

 

Ofen auf 160°C vorheizen, Blech mit Keksen auslegen und für 10 - 12 Minuten backen (Mitte).

 

Die Vanillekipferl mit Puderzucker und Kokosflocken besträuen, solange sie noch warm sind.

 

vegane Vanillekipferl von Lybstes

Auch nach einer Woche kann ich sagen, dass sie immer noch total lecker sind! Mit dem Kokos schmeckt es wie ein Ferrero-Weihnachtskeks. Und bisher wollte niemand glauben, dass keine Butter drin ist. Es lassen sich also auch wunderbar Weihnachtskekese vegan backen!

Lybste Vanillekipferl Ettiket
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Mi

20

Nov

2013

Haferflocken-Plätzchen mit Datteln, Feigen, Kokos, Cranberrys... oder was euch sonst noch so einfällt

LYBSTES.DE Hafercookies Plätzchen vegan

Ich glaube, so früh war ich noch NIE dran mit Weihnachtskeksen... sonst habe ich immer erst in der letzten Woche vor Weihnachten schnell versucht, was zu zaubern.

Doch diesmal musste es so früh sein, da ich mal wieder bei "Post aus meiner Küche" mitgemacht habe... Wer es noch nicht kennen sollte: Clara, Jeanny & Rike organisieren mit allen, die sich vorher bei "Post aus meiner Küche" anmelden, eine Tauschrunde. Sie geben ein Thema vor - diesmal natürlich Weihnachten - , puzzeln die Tauschpartner zusammen und los geht's! Mein Paket beinhaltet nun also unter anderem diesem Hafercookies. Vegan natürlich :)

Hafercookies vegan

Vegane Plätzchen Rezepte zu finden war allerdings garnicht so einfach... da ich erst seit ein paar Monaten vegan backe, ist von meinen unzähligen Backbüchern leider nur eines mit veganen Rezepten. Die Auswahl bei veganen Backbüchern hält sich in Grenzen, es war eines von zweien (!), die es in einer großen Buchhandlung in Hamburg gab... eine echte Marktlücke also. Wenn ihr ein paar Vegane-Backbuch-Tipps habt, immer her damit!

 

Aber man muss sich nur zu helfen wissen. Ein paar meiner normalen Keksrezepte wurden nun einfach veganisiert! Grundsätzlich lässt sich Butter gut durch Magarine ersetzen. Und Eier sind oft nicht wegen des Geschmackes enthalten (wer schmeckt schon ein Eiweiß aus einem Kuchen?), sondern wegen der Klebeeigenschaften. Ein Ei lässt sich wunderbar mit einem Löffel Sojamehl (mit 2 EL Wasser vermischt) ersetzen. Und Schokolade gibt es auch immer in der Zartbitter-Variante (ohne Milchpulver). Also, Rezepte einmal umgemodelt und schon hat man wunderbare Hafercookies.

Und hier das Rezept (Zutaten reichen für ca. 3 Bleche).

 

150 g Roh-Rohrzucker

400 g Magarine

150 g Agavendicksaft

 

200 g Vollkorn-Weizenmehl

2 TL Backpulver

 

300 g Haferflocken

50 g gehackte Mandeln

50 g Kokosflocken

->wer keine Kokosnuss mag, nimmt hier 100 g Mandeln oder auch Haselnüsse)

 

50 g Datteln

50 g Feigen

50 g Cranberrys (oder auch Goji Beeren, herber Gegensatz zum vielen süß)

-> oder 150 g andere getrocknete Früchte

 

Zucker, Magarine und Agavendicksaft cremig rühren.

Mehl und Backpulver hinzu geben und weiter mixen.

Jetzt die Haferflocken, Kokos, Feigen, Datteln, Cranberrys und Mandeln dazu geben.

 

2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.


Dann mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf das Blech setzen. Mindestens 4 cm Abstand voneinder lassen.

Bei 180° C ca. 20-23 Minuten backen. Wenn sie aus dem Ofen kommen, kann man sie noch eindrücken mit dem Finger. Erst abkühlen lassen, dann haben sie die richtige Härte.

 

Das Rezept, dass mich hierzu inspiriert hat ist nicht vegan und mit Rosinen...

Also könntet ihr auch genauso gut Butter nehmen (für den Geschmack ist Magarine aber nicht schlechter!) und die Feigen, Datteln und Cranberrys könnte man durch 150g Rosinen ersetzen. Oder aber ihr probiert was eigenes aus. Getrocknete Aprikosen, getrocknete Mangos oder kandierter Ingwer??? Wäre auch einen Versuch wert... und Eigenkreationen schmecken eh am besten!

LYBSTES. Hafercookies
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Fr

01

Nov

2013

Heute ist Welt-Vegan-Tag!

World Vegan Day Bakery

Heute ist Welt-Vegan-Tag! Ich habe erst kürzlich das vegane Backen für mich entdeckt habe. Zuerst dachte ich es würde eine totale Umstellung werden, das Standarddenken "Man kann doch nicht ohne Eier und Butter backen..." Doch, natürlich kann man das. Und ziemlich gut sogar.

 

Probiert es auch: 01 Feigen-Vanille-Kuchen // 02 Pflaumen-Streusel-Kuchen // 03 Schwedische Apfeltorte // 04 Vanille-Kuchen mit Himbeeren

 

Warum vegan backen?
Es gibt Veganer, die darauf pochen, dass man Tiere auf keinen Fall ausnutzen darf; nichts für das eigene Verlangen von ihnen verwerten darf... dazu gehöre ich nicht. Ich möchte "nur" nicht, dass sie so gehalten werden, wie es momentan getan wird, nur um den Massenverbrauch zu decken, der seit Jahren nur noch steigt und steigt. Auch Supermarkt-Bio-Eier sagen nichts darüber aus, wie die Hühner gehalten werden. Sie bekommen vielleicht tolles Bio-Futter und müssen trotzdem zu Hunderten in einen Stall. Solange ich in der Stadt wohne, möchte ich einfach keine Eier kaufen müssen. Wenn es irgendwann aufs Land gehen sollte und ich die Eier beim Bauern um die Ecke bekomme oder vielleicht selbst Hühner habe, dann werden auch wieder Eier gegessen. Doch solange ich die nicht bekomme, geht es auch genauso gut ohne. Bzw. man kann sich von Mama und Papa mal welche mitbringen lassen :) Die sind dann "Fair"gan. Und dann schmeckt das Frühstücksei gleich doppelt so gut.

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Di

29

Okt

2013

Schwedische und wunderbar herbstliche Apfeltorte

Schwedische Apfeltorte vegan
Schwedische Apfeltorte ganz vegan Applepie veggie

Nach einem Besuch bei meiner Mama im Wendland bin ich nun um einige Kilo Äpfel, Birnen und Kürbis reicher... das ist super, aber wohin damit? In einem zwei Personen-Haushalt und Stadtwohnung sind Verzehr und Aufbewahrungsmöglichkeiten leider begrenzt. Aber ein erstes Rezept für massiven Apfelverbrauch ist gefunden! Die schwedische Apfeltorte mit 1,5 kg Äpfeln (geschält immer noch um die 1 Kilo)!
Saftig, frisch und mit einem kleinen Schuss Mandel-Likör, Muskat und Vanille auch irgendwie schon ziemlich weihnachtlich und ziiiiemlich lecker!

Herbst Apfeltorte vegan

Ihr habt auch einen Apfeldealer eures Vertrauens irgendwo auf dem Dorf? Dann ist ja gut, dann nichts wie losgebacken! Und für alle die keinen haben sei www.mundraub.org ans Herz gelegt. Hier kann man auf einer Deutschlandkarte schauen, wo es welche Beeren, Früchte und andere Essbarkeiten zur freien Vergügung gibt. Der Apfelbaum im Wohlerpark ist hier z.B. verzeichnet, aber auch Brombeersträucher an der Bahnstrecke bei mir um die Ecke - find ich großartig! Und wenn ihr dann alle Äpfel beisammen habt, müsst ihr nur das hier tun:

 

Boden:

85 g Mehl

90 g Zucker

20 g Sojamehl

1 TL Backpulver (ca. 5 g)

2 EL Pflanzenöl

100 ml kaltes Wasser

Vanille gerieben

1 EL Mandel-Likör

 

Backofen auf 200° vorheizen. Alle Zutaten mischen, in die Form füllen (ca. 26cm Springform) und 20 Min. backen. Stäbchenprobe machen (wenn nichts mehr kleben bleibt, ist er gut).

 

Apfelschicht:

1 Kilo Äpfel (geschält)

1 guten Spritzer Zitronensaft

150 g Zucker

2 Packungen Vanillepuddingpulver

150 ml Wasser

1 TL Agar-Agar

 

Während der Biskuit backt die Äpfel schälen (wenn die Schale lecker ist, könnt ihr sie auch dran lassen, manchmal ist sie zu hart), Apfelstücken raspeln und einen Spritzer Zitrone darauf.

Alles mischen und in einem Topf die Apfel-Puddingmasse ca. 5-8 Miunten köcheln lassen.

 

Das war's! Fast. Apfelmasse auf dem Biskuit verteilen, abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

 

Dazu passt Reis-Schlagsahne, nicht so wuchtig und "sahnig" wie die normale und... vegan! Und weiße Schokolade gibt es natürlich auch vegan zu kaufen oder man macht sie mit Kakaobutter und Mandelmus selber. Wie ihr seht, alles vegan an diesem Kuchen. Und schon wieder hat's keiner geschmeckt... also: ausprobieren!

 

So, das nächste Mal melde ich mich aber mal wieder mit was handwerklichem zurück! Das kam die letzten Wochen viel zu kurz! Bis denn ihr Lybsten :)

 

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Sa

12

Okt

2013

Vanillekuchen mit Himbeeren oder Feigen

Lybstes. backt: Vegan Käsekuchen Cheesecake

Wochenende! Ich liebe es Samstag- oder Sonntagfrüh aufzustehen und in der Küche rumzuhantieren. Ganz langsam den Tag beginnen, einen (oder zwei oder drei) Kaffee trinken und Rezepte durchforsten und dann die Hände im Teig versinken lassen ... um sich dann nochmal ins Bett zu kuscheln!

Hier ist eines dieser Samstags-Back-Resultate. Man könnte ihn einfach Käsekuchen nennen... veganen Käsekuchen. Aber da er nicht hundertprozentig wie ein Käsekuchen schmeckt, aber trotzdem super-lecker ist, möchte ich erst garkeine falschen Erwartungen wecken. Denn mal ehrlich, es ist natürlich ein Unterschied ob man Quark oder Seidentofu nimmt. Und ich versteh auch nicht warum so viele Vegetarierer oder Veganer das Essen mit Tierprodukten nachahmen wollen. Nachgemachte "Chicken Wings" aus gepresstem Tofu finde ich um einiges seltsamer als Hühnchen von KFC und Tofu-"Teewurst" wird bei uns auch nicht nochmal im Einkaufskorb landen. Aber echten Tofu, gebraten, gehackt, in den Kuchen gerührt, ist richtig lecker!

Also ist das hier kein Käsekuchen, sondern Vanillekuchen mit Himbeeren und Tofu!

 

Und hier das Rezept:

Oben seht ihr den ersten Versuch für den Vanille-Tofu-Kuchen, auch lecker. Aber noch besser ist die zweite Variante mit Feigen!!! Nicht so massiv und mit Keks-Krümmelboden!

 

Nummer 1, das Original:

Der Boden:

260 g Mehl

2 TL Backpulver

120 g Zucker

160 g Magarine

eine Prise Salz

 

Die Füllung:

800 g Seidentofu

200 g Tofu natur

240 g Magarine

1 Zitrone

160 g Zucker

2 Päckchen Vanillepulver

Zubereitung:

1. Für den Boden alle Zutaten mischen, kneten in die eingefette Form füllen (am Rand den Teig hochziehen) und eine Stunde in den Kühlschrank damit. Das war doch schonmal sehr einfach! 

 

2.  Den Ofen schon mal auf 180° vorheizen. Für die Füllung: Die Magarine schmelzen. Zitroneschale abreiben und Saft auspressen und mit den restlichen Zutaten (abgetropften Seidentofu, Tofu, Zucker, Puddingpulver) mischen und mixen (am besten mit dem Pürierstab) bis alles weich und glatt ist. Alles in die Form füllen und für 65 Minuten in den Backofen damit. Bis nichts mehr am Holzstäbchen kleben bleibt.


Lybstes. backt vegan: Käsekuchen mit Feige

Am leckersten wurde er, nachdem er schon einen Tag im Kühlschrank gestanden hatte. Allerdings ist ein so ein Stück eine recht massive Angelegenheit, daher habe ich das Rezept nochmal abgewandelt. So kann man ihn viel besser genießen und ist nicht sofort pappesatt, da ich für die Füllung nur die Hälfte von allem genommen habe. Außerdem war die Füllung beim Orginalrezept ein bisschen zu feucht, daher 20 g Mandeln und 2 EL Haferflocken mit rein. Und eine Prise mehr Salz musste auch noch dazu, jetzt ist er genau richtig!

 

Variante Nummer 2:

1. Für den Boden alle Zutaten mischen, kneten in die eingefette Form füllen (am Rand den Teig hochziehen) und eine Stunde in den Kühlschrank damit.

 

2. Der Krümelboden war vorher auch nicht vorgesehen, ist aber genau das richtige zum vielen Süß! Dafür Kekse krümeln, Magarine zerlassen, alles mischen und abgekühlt auf den Kuchenboden verteilen, andrücken und auch ein wenig am Rand hochziehen. Den Ofen schon mal auf 180° vorheizen.

 

3. Nun zur Füllung, bei der diesmal nur halb soviel drin ist:

400 g Seidentofu

100 g Tofu natu

120 g Magarine

1 Päckchen Vanille-Pulver

20 g gem. Mandeln

2 EL Haferbrei-Flocken

80 g Zucker

2 EL Agaven Dicksaft

gemahlene Vanille

2 Prisen Salz

1 Zitrone

 

Die Magarine schmelzen. Zitroneschale abreiben und Saft auspressen und die restlichen Zutaten (Tofu, Zucker, Puddingpulver, usw.) hinzu geben und mit dem Pürierstab mixen bis alles glatt ist.

 

In die Form füllen und für 60 Minuten in den Backofen damit bei 180°C auf die mittlere Schiene.

 

Veganer Käsekuchen Vanille von Lybstes
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Di

01

Okt

2013

Zurück aus der Sommerpause & rein in den Herbst mit leckerem Pflaumenkuchen!

Pflaumen-Streuselkuchen vegan

Was für eine lange Pause! Ich musste den Sommer wohl mal ein wenig ruhiger angehen und ganz entspannt ausklingen lassen und draussen Energie tanken für die kommenden, kalten Tage ...wie die Maus Frederik, der die Farben sammelt, um davon den ganzen Winter lang über erzählen zu können.

Jetzt, wo man nicht mehr leugnen kann, dass die Tage kürzer werden, die Heizung ab und zu einfach an muss und der Wintermantel auch bestimmt schon zweimal übergestreift wurde - jetzt... habe ich wieder so richtig Lust, mich auf's Sofa zu lümmeln und ein paar schöne Einträge zu verfassen!

Während des Sommers ist einiges passiert. Ich war mit meinem Lybsten ganz viel unterwegs - einmal mit dem Bus durch Italien, Sardinien und Korsika - ich bin Tante (sogar Patentante!!!) von einem super-süßen-Wonneproppen-Baby geworden und ich ernähre mich neuerdings vegan... wie das passieren konnte, weiß ich immer noch nicht so richtig, aber es bringt Spaß! Es ist unglaublich, wieviel Sachen man nicht kennt, wieviele Alternativen es zu Fleisch und Milch gibt. Ein Gericht leckerer als das andere!

Aber ich werde nie Hardcore-Veganer werden. Ich trink meinen Kaffee immer noch gerne mit Milch und wenn es zu Weihnachten zwei Gänse geben wird - die extra für uns das ganze Jahr über quietschfiedel auf ihrer Gänsewiese umher laufen durften - dann werde ich mich immer noch mit meinen Geschwistern um die Keule kloppen! Und mein Papa wird mir nun regelmäßig Eier mitbringen müssen, wenn er kommt. Da weiß ich dann wo sie her sind und der passende Kuchen wird doppelt so gut schmecken :)


Ich will hier keinen Erhobenen-Zeigefinger-Blog machen, aber wenn das ein oder andere Rezept hier nach gebacken, gekocht, gebrutzelt wird, dann wär das schon großartig!

 

Übrigens: der Pflaumen-Streuselkuchen ist natürlich vegan :)

Vegan: Pflaumen-Streuselkuchen

Vegan kochen ist die eine Sache, damit hatten wir ja schon im Juni unsere ersten Experimente gewagt... aber ans vegane backen hatte ich mich erstmal noch nicht ran getraut. Aber nach den ersten ausprobierten Rezepten, kann ich verkünden, dass auch das irgendwie möglich und irgendwie ziemlich lecker ist.

 

Hier das Rezept für einen veganen Pflaumenkuchen:

 

Für den Boden:

120 g Magarine

100 g Zucker

230 g Mehl

2 TL Weinstein Backpulver

1 TL Ei-Ersatzpulver/ Sojamehl

130 ml Hafermilch

 

>>Zuerst Magarine und Zucker schaumig schlagen, dann den Rest dazu und zu einem glatten Teig verarbeiten und in die Form füllen (ideal sind 26 cm Durchmesser). Backofen auf 190° vorheizen.

 

600-700g entsteinte Pflaumen

>>Pflaumen würfeln und auf dem Teig verteilen.

 

Für die Streusel:

100 g Mehl

2 EL

70 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

70 g Magarine

 

>>Die Zutaten mischen und über den Pflaumen zerbröseln.

 

Bei 190° ca. 35-40 Min. backen.

 

Topping:

>>Zum Schluss habe ich noch Nüsse karamellisiert als Extra-Topping

(ca. 3 EL braunen Zucker und Nüsse nach Wahl)

 

Und der Kuchen ist natürlich variabel: Äpfel, Birnen, Rhabarber, packt drauf was ihr findet (vom Rharbarber eher weniger 300-400g).

 

Macht den Test: Niemand wird schmecken, dass er vegan is(s)t!

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Sa

20

Jul

2013

Vegan: Paprika mit Hirse-füllung

Gefüllte Ofen-Paprika: Vegan

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal vegan ernähren würde. Kaffee ohne Milch - unvorstellbar! Aber, es geht irgendwie. Ziemlich gut sogar. Was bei so leckeren Rezepten aber auch nicht sonderlich verwundert. Dieses stammt von Attila Hildmann aus "Vegan for fit". In meiner Variante geht es so:

 

Vorbereitung:

2 Paprika                 ---> mit Öl einstreichen und 20 min. bei 250°C in den Ofen legen

250g Süßkartoffeln   ---> würfeln und auch im Ofen backen.

100g gelbe Linsen    ---> Linsen während dessen köcheln lassen (ca. 15-20 min.)

 

Für die Füllung:

1 Zwiebel

1/2 TL Kurkuma

1 Msp. Kreuzkümmel

Pfeffer                  

---> Zwiebel und Gewürze kurz in einer Pfanne anbraten

---> Süßkartoffeln und Linsen unterheben und vermengen, die Paprika ausnehmen und mit Kürbis und Linsen füllen.

 

Für die Sauce:

50g Cashewmus

150ml Wasser

1 TL Zitronensaft

Salz

----> Alles in einem Topf vermengen, mit einem Schneebesen schaumig rühren und kurz aufkochen lassen.

 

Leckerschmecker!

                           

 

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Mo

15

Jul

2013

Vegan: Sommerliches Pop-Amaranth-Joghurt

Hitzefrei! Und dazu ein kühles Pop-Amaranth-Joghurteis mit Erdbeeren - uhhh yeah!
Seit 3 Wochen kommen bei uns nur noch vegane Gerichte auf den Tisch... ein Grund, warum ich so lange nichts mehr von mir hab hören lassen... es ist echt viel Arbeit (in der Anfangszeit), aber auch verdammt lecker! Unter anderem habe ich dabei dieses tolle Frühstück entdeckt. Das Original stammt aus dem Buch "Vegan for Fit" von Attila Hildmann. Meine Variante gibt es hier:

Lybstes. Pop-Amaranth Joghurteis VEGAN

Für eine Person:

  • 150g Sojajoghurt
  • 30g Pop-Amaranth
  • 100g Erdbeeren
  • 4 EL Agavendicksaft
  • 1 Msp. Vanille
  • 2 EL Kokos geröstet

 

 

Joghurt, Amaranth, 2 EL Agavendicksaft mischen.

Erdbeeren mit 2 EL und Vanille vermengen.

 

In ein Glas schichten und für eine halbe Stunde in das Eisfach stellen. Mit gerösteten Kokosraspeln servieren.

 

Sommerluftigleichtes Lyblingsfrühstück!


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Di

15

Jan

2013

Kürbis-Chutney selber machen

Kürbis-Chutney mit Apfel oder Orange

Ich liebe Kürbis! In allen Varianten: Ofen-Kürbis-Spalten, Kürbissuppe mit Tomaten, mit Paprika und vor allen Dingen als Curry-Kürbis-Kokosnuss-Suppe. Doch als Chutney hatte ich ihn noch nie ausprobiert. Aber auch so, ist Kürbis natürlich super lecker! Hier die Rezepte:

Die Orangen schälen, dabei auch die weiße Haut entfernen. Die Orangenfilets zwischen den Trennwänden herausschneiden, den ausgetretenen Saft auffangen und später mitverwerten. Orangenspalten auch in Würfel schneiden.


Lies mehr über Kürbis-Orangen-Chutney Rezept - Rezepte kochen - kochbar.de bei www.kochbar.de

Würziges Orangen-Kürbis-Chutney (lecker zu Steak und Fisch!):

 

750g Kürbis (Hokkaiso bietet sich an, da man ihn nicht schälen muss, ein Muskatkürbis passt aber auch gut)

3 Orangen

1 große Zwiebel

1 daumengroßes Stück Ingwer (oder mehr, wenn man ihn richtig herausschmecken soll)

250g Rohrohrzucker

10 EL Weißweinessig (mild)

1 TL Salz

1 halben TL schwarzen, grob gemahlenen Pfeffer

1 Prise Piment

1 Nelke

 

Den Kürbis in kleine Stücke schneiden. Die Orangen schälen (auch die weiße Haut muss ab) und auch würfeln.

Ingwer und Zwiebel schälen und würfeln.

Die Zwiebel in ein bisschen Öl anschwitzen, Ingwer und Zucker dazu geben und ein wenig karamellisieren.

Jetzt Kürbis dazu geben und ein wenig anbraten lassen (ca. 5-8 min.).

Nun kommen die Orangenstücken, der Essig, Salz, Pfeffer, Piment und eine Nelke dazu (diese zum Schluss, bevor alles nochmal püriert wird heraus nehmen).

Die Orangen schälen, dabei auch die weiße Haut entfernen. Die Orangenfilets zwischen den Trennwänden herausschneiden, den ausgetretenen Saft auffangen und später mitverwerten. Orangenspalten auch in Würfel schneiden.


Lies mehr über Kürbis-Orangen-Chutney Rezept - Rezepte kochen - kochbar.de bei www.kochbar.de

Die Orangen schälen, dabei auch die weiße Haut entfernen. Die Orangenfilets zwischen den Trennwänden herausschneiden, den ausgetretenen Saft auffangen und später mitverwerten. Orangenspalten auch in Würfel schneiden.


Lies mehr über Kürbis-Orangen-Chutney Rezept - Rezepte kochen - kochbar.de bei www.kochbar.de

 

Fruchtiges Apfel-Kürbis-Chutney (super lecker zu Milchreis!):

 

800g Hokkaido-Kürbis

3 Äpfel

3 EL Zitronensaft

100g Honig

250g Rohrohrzucker

25 g Apfelpektin

1 Prise Zimt

200 ml trüben Apfelsaft

 

Kürbis und Äpfel in Stücke schneiden und mit Zitronensaft Honig und Zucker im Topf karamellisieren, dann Apfelpektin, Apfelsaft und Zimt dazu geben. Etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Danach pürieren.

 

Chutney noch heiß in die Gläser füllen und diese fest verschließen und umgedreht abkühlen lassen.

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Do

10

Jan

2013

Salz, Öl und Vinaigrette

Selbsgemachtes Chili-Salz und Öl
Selbsgemachtes Chili-Salz und Öl

Wunderbare Mitbringsel die schnell gemacht sind! Öl und Vinaigrette sind super lecker für Salate und das Salz schmeckt am besten pur auf einem Butterbrot, aber auch zum würzen von Fisch und Fleisch ist es perfekt.

Für das Orangen-Chili-Meersalz braucht ihr:

2 Bio Orangen

3-6 kleine getrocknete Chilischoten

ca. 100g Meersalz (gibt es günstig in 500g Beuteln für ca. 1€)

 

Die Schale der Orangen muss hauchdünn abgeschält werden. Dann ca. 2h im Ofen bei 50°C trocknen lassen.

Anschließend Chilis (mit Körnern, hier ist die Schärfe drin) und Orangenschale klein hacken. Alles zusammen mit dem Salz nochmal mörsern und dann in schöne Gläser abfüllen. Fertig!

 

                                          _______________________________________

 

Für das Rosmarin-Öl braucht ihr:

3 frische Stengel Rosmarin

Senfkörner

2 Knoblauchzehen

Raps- oder Sonnenblumenöl (je nachdem wie groß eure Glasflasche ist 300 - 750ml)

 

Nun die Zutaten in die Flasche geben. Als Deko einen Stengel Rosamarin mit Bastelstroh an die Flasche knoten. Den Korken einmal mit Masking Tape versiegeln.

 

                                          _______________________________________

 

Für das Holunderblüten-Vinaigrette benötigt ihr:

8 EL Holunderblütensirup

8 EL Weißweinessig

ca. 230 ml Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)

4 TL körnigen Dijonsenf

1 TL Zucker

ein wenig Salz und frisch gemahlenen Pfeffer

Alles miteinander verrühren. Am besten geht das mit einem richtigen Pürierstab.

Solange mixen bis alles gebunden ist und das Öl leicht schaumig wird.

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Ich halte mich an den Blogger Relations Kodex und verstecke nirgends Werbung. Wenn ich mich auf eine Kooperation einlasse, dann wird dies auch in dem Blogpost erwähnt und vor dem Artikel mit "Werbung" versehen.

 

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